Der Posaunenchor im Jahr 2010


In Zahlen sind das 52 Mitglieder, von denen die 38 Aktiven insgesamt 51 Übungsstunden und 49 Auftritte und Veranstaltungen absolviert haben. Das durchschnittliche aktive Mitglied ist ca. 40 Jahre alt, mit einer Wahrscheinlichkeit von knapp 40% weiblich und besuchte letztes Jahr 40 Übungsstunden.

Das war der Posaunenchor im Jahr 2010 – oder etwa nicht? Natürlich, alles ist aufgeschrieben und festgehalten und es ließe sich noch die eine oder andere – mehr oder weniger sinnvolle – statistische Zahl ermitteln.

    

Das machen wir allzu gerne: zählen, messen, wiegen – für jede Gelegenheit die passende Statistik. Die Zeitungen und Nachrichtensendungen sind voll davon und wir Christen können das auch schon ganz gut. Da gibt es die Gemeindestatistik mit der Anzahl von Gottesdiensten, Abendmahlsbesuchen und Restanten, die Finanzen sowieso und der Posaunenchor kann es auch – wie oben gesehen.

Aber bei all den Zahlen – so wichtig sie auch manchmal sind – sollten wir den Blick auf das Wesentliche nicht verlieren. Für den Posaunenchor heißt das: Haben wir unseren satzungsgemäßen Auftrag wirklich ernst genommen und zum Lobe Gottes und seiner Verbreitung beigetragen?

Natürlich lag auch im vergangenen Jahr der Schwerpunkt auf den gemeindlichen Gottesdiensten – ganz wichtig, keine Frage. Aber wir wissen auch, dass Gäste anderer Konfessionen oder gar Nichtchristen im Gemeindegottesdienst eher rar sind. Aber auch sie gilt es zu erreichen.

Und dann gab es auch z.B. das Sprengelposaunenfest in Saarbrücken, das nicht nur das musikalische Highlight des vergangenen Jahres war, sondern mit der Übertragung des Festgottesdienstes im Rundfunk (SR2) auch nach außen wirkte.

Auch im kleineren Rahmen gab es diese Auftritte, wie z.B. im Wichernstift in der Adventszeit, bei Ehejubiläen oder auch auf dem Friedhof am Volkstrauertag. Diese Auftritte waren und bleiben wichtig, denn dazu haben wir einen ganz klaren Auftrag, den bereits unsere Gründungsmitglieder festgelegt haben. Wir sind aufgefordert Gottes Reich auf dieser Welt zu vermehren, indem wir die Botschaft von seiner unendlichen Güte und Gnade immer wieder unter die Menschen bringen – in unserem Fall mit der Musik. (Jens Conrad)

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